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Sicher durch den Winter: So bleiben Hund und Katze bei Kälte gesund

Hunde
Katzen
15
.
January
2026

Der Winter stellt für Haustiere besondere Herausforderungen dar. Kälte, Schnee, Eis und Streusalz können schnell zur Belastung werden – vor allem für ältere Tiere, kleine Rassen oder Vierbeiner mit Vorerkrankungen. Mit ein paar einfachen Maßnahmen kannst du deinen Hund oder deine Katze gut durch die kalte Jahreszeit begleiten.

Winterspaziergänge: Darauf solltest du achten

Kälte und Glätte machen vielen Tieren zu schaffen. Besonders Hunde mit kurzem Fell wie Windhunde, Chihuahuas oder kleine Mischlinge frieren schnell. Aber auch robuste Rassen sind bei starkem Frost nicht unbegrenzt belastbar.

Warum der Winter für Haustiere anstrengend ist

  • Niedrige Temperaturen können die Körpertemperatur rasch absenken
  • Pfoten, Ohren und Ruten sind anfällig für Erfrierungen
  • Eisige Untergründe erhöhen das Verletzungsrisiko
  • Streusalz und Splitt reizen Haut und Pfoten

Tipps für Spaziergänge im Winter

  • Spaziergänge verkürzen: Lieber häufiger kurz raus als lange Runden bei Minusgraden
  • Rutschige Wege meiden: Wenn möglich auf verschneiten Wiesen statt vereisten Gehwegen laufen
  • Schutzkleidung nutzen: Mäntel für kälteempfindliche Hunde sind kein Luxus, sondern sinnvoller Schutz
  • Pfoten schützen: Pfotenbalsam oder Hundeschuhe helfen gegen Salz, Eis und Splitt
  • Nach dem Spaziergang Pfoten kontrollieren: Pfoten gründlich abwaschen und auf Risse, Rötungen oder eingetretenen Splitt prüfen

Unterkühlung bei Haustieren erkennen

Unterkühlung entsteht, wenn die Körpertemperatur zu stark absinkt. Das kann schnell gefährlich werden.

Typische Anzeichen

  • Zittern
  • Schlappheit oder Schwäche
  • Unsicherer Gang
  • Kalte Ohren und Pfoten
  • Blasse Schleimhäute

Was du tun solltest

  • Bring dein Tier sofort in eine warme, trockene Umgebung
  • Wärme langsam mit Decken oder lauwarmen Wärmflaschen
  • Bei anhaltenden Symptomen unbedingt tierärztlich abklären lassen

Erfrierungen: Besonders Pfoten, Ohren und Rute gefährdet

Erfrierungen entstehen meist schleichend und werden oft erst spät bemerkt.

Frühe Warnzeichen

  • Blasse oder bläuliche Haut
  • Schwellungen oder Blasen
  • Schmerzreaktionen bei Berührung

Erste Hilfe

  • Betroffene Stellen vorsichtig mit lauwarmem Wasser erwärmen
  • Nicht reiben oder massieren
  • Zeitnah tierärztlich untersuchen lassen

Streusalz, Frostschutzmittel und Co: Unsichtbare Wintergefahren

Streusalz und Auftaumittel reizen nicht nur die Pfoten, sondern können auch gefährlich sein, wenn sie abgeleckt werden. Frostschutzmittel ist besonders riskant und schon in kleinen Mengen hochgiftig.

So schützt du dein Tier

  • Pfoten nach jedem Spaziergang reinigen
  • Stark gestreute Wege möglichst meiden
  • Pfotenbalsam oder Schuhe verwenden
  • Wenn möglich auf tierfreundliche Streumittel achten


Arthrose und Kälte: Senioren brauchen besondere Aufmerksamkeit

Kälte verstärkt Gelenkbeschwerden, vor allem bei älteren Hunden und Katzen.

Was helfen kann

  • Warme, gut gepolsterte Liegeplätze
  • Gleichmäßige Bewegung ohne Überlastung
  • Keine langen Aufenthalte im Kalten
  • Bei Bedarf tierärztliche Beratung zu Schmerztherapie oder Ergänzungsfuttermitteln

Auch im Winter wichtig: Impfungen und Vorsorge

Gerade in der kalten Jahreszeit steigt das Risiko für Infektionen, etwa durch vermehrten Aufenthalt in Innenräumen, Hundetagesstätten oder Pensionen.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und aktuelle Impfungen helfen, dein Tier gut geschützt durch den Winter zu bringen.

Beschäftigung für drinnen an kalten Tagen

Wenn es draußen ungemütlich ist, braucht dein Hund oder deine Katze trotzdem geistige Auslastung.

  • Intelligenzspielzeug oder Futterspiele
  • Suchspiele mit Leckerlis
  • Kurze Trainingseinheiten
  • Zerrspiele oder ruhiges Apportieren in der Wohnung
  • Schnüffelspiele für Hunde

Fazit: Gut vorbereitet durch die kalte Jahreszeit

Mit etwas Aufmerksamkeit, angepasster Bewegung und Schutz vor Kälte und Streusalz lässt sich der Winter für Haustiere sicher und angenehm gestalten. Beobachte dein Tier genau und reagiere frühzeitig auf Veränderungen.

Wenn du unsicher bist oder individuelle Fragen hast, unterstützt dich das Team von Rex gern – von der Vorsorge bis zur Behandlung. Same-Day-Termine sind möglich, damit dein Tier auch im Winter bestens versorgt ist. Termin jetzt online buchen.

FAQ: Hund und Katze gesund durch den Winter begleiten

Für...

Warum ist der Winter für Hunde und Katzen besonders anstrengend?

Kälte, Nässe und glatte Untergründe belasten den Körper. Pfoten, Ohren und Gelenke sind besonders empfindlich, und Streusalz kann Haut und Schleimhäute reizen.

Frieren Hunde und Katzen im Winter schnell?

Ja, besonders kleine Tiere, kurzhaarige Rassen, Welpen, Senioren und Tiere mit Vorerkrankungen verlieren bei Kälte schneller Körperwärme.

Brauchen Hunde im Winter einen Mantel?

Für viele Hunde ist ein Mantel sinnvoll, vor allem bei Minusgraden, Wind oder Nässe. Er schützt vor Auskühlung und kann Verspannungen vorbeugen.

Wie kann ich die Pfoten meines Tieres im Winter schützen?

Pfotenbalsam oder Hundeschuhe schützen vor Streusalz, Eis und Splitt. Nach jedem Spaziergang sollten die Pfoten gründlich gereinigt und kontrolliert werden.

Woran erkenne ich eine Unterkühlung bei Hund oder Katze?

Typische Anzeichen sind Zittern, Schlappheit, unsicherer Gang, kalte Ohren oder Pfoten sowie blasse Schleimhäute. Unterkühlung ist ein medizinischer Notfall.

Was sollte ich tun, wenn mein Tier unterkühlt ist?

Bringe dein Tier sofort in eine warme Umgebung und wärme es langsam mit Decken. Bei anhaltenden Symptomen solltest du umgehend tierärztlichen Rat einholen.

Warum sind Streusalz und Frostschutzmittel so gefährlich?

Streusalz reizt Pfoten und kann beim Ablecken Magen-Darm-Probleme verursachen. Frostschutzmittel ist hochgiftig und schon in kleinen Mengen lebensgefährlich.

Leidet mein Tier mit Arthrose im Winter stärker?

Ja. Kälte kann Gelenkschmerzen verstärken, vor allem bei älteren Hunden und Katzen. Warme Liegeplätze und gleichmäßige Bewegung helfen, Beschwerden zu lindern.

Sind Vorsorge und Impfungen auch im Winter wichtig?

Ja. Gerade im Winter steigt das Infektionsrisiko durch engen Kontakt in Innenräumen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und aktuelle Impfungen schützen dein Tier.

Wann sollte ich mit meinem Tier im Winter einen Tierarzttermin vereinbaren?

Wenn dein Hund oder deine Katze Anzeichen von Unterkühlung zeigt, unter Gelenkbeschwerden leidet, Probleme mit den Pfoten hat oder du unsicher bist, wie du dein Tier optimal durch den Winter begleitest, ist eine tierärztliche Abklärung sinnvoll. Bei Rex kannst du jederzeit einen Termin online buchen – auch kurzfristig.